Wahl 2009, Merkel for ever? hier auf Der Mainstream
Wahl 2009, Merkel for ever? hier auf Der Mainstream
Verfasst am September 24, 2009 | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Meinen Artikel über den Amoklauf der Medien finden Sie hier auf dem Mainstreamreport bei Welt online pder hier auf Der Mainstream
Verfasst am März 15, 2009 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack (0)
ab sofort blogge ich bei Welt online über "Sex, Macht und Politik"
Verfasst am Mai 08, 2008 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)
Rudi Dutschke zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!
Hier noch mal die Links auf meine beiden bei Cicero erschienenen Artikel über Rudi Dutschke und die Dutschke-Straße:
(...)Die Schlange 68, die mit Giftbissen und Würgen ihren kulturellen Sieg und ihre politische Deutungshoheit mal untergründig schleichend, mal offen hervortretend verteidigt, überlässt ihren Häutungsprozess seit einigen Jahren einer regelrechten Industrie so genannter unheimlich geläuterter, gewendeter Renegaten, die allerdings damals schwer fehlten und als Schlangenbeschwörer heute schon wieder versagen, indem sie die selektive Offenlegung ihrer eigenen Traumata und Entgleisungen zur endgültigen Geschichtsverfälschung nutzen. Diese Schlange lässt ihrem alten Idol Dutschke ihre eigene historische Siegerjustiz angedeihen und erschwert es der Objektivität erheblich und macht es auch jetzt wieder zu einem Sakrileg, Dutschke über einen bestimmten Punkt hinaus in Frage zu stellen. Dutschke war, wie der Dutschke-Biograf Miermeister es andeutet, ein verdammt zweischneidiges Schwert. Seine Bescheidenheit und seine Sympathiewerbung konnten ebenso bestechen wie der teilweise Irrsinn, den er so eingängig vorzutragen wusste. Das war nicht ungefährlich und ungefährlich war auch nicht, dass Dutschke möglicherweise den Schutz partieller Schuldunfähigkeit gelegentlich für sich in Anspruch nehmen konnte. (...)
Verfasst am Mai 02, 2008 in Rudi Dutschke und die Schlange 68 | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack (0)
Verfasst am April 28, 2008 in Maybrit Illner | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Alle backen zur Zeit schwarz-grüne Liebestörtchen und brauen schwarz-grünen Kaffee-Tee. Keiner hats probiert und wie es mit der Verdauung aussehen wird, ist offen.
Bettina Röhl
über schwarz-grüne Strategiespiele in Berlin und Hamburg auf Der Mainstream
Vorausgedacht: Trau keinem 68er! vom 22. Januar 2003 in Eifrei und auf meiner Homepage über Schwarzes und Grünes:
Grüne Rückkehr in die Atomkraft? Grün war die Hoffnung, erschienen im Herbst 2005 in Cicero
Verfasst am April 25, 2008 in Schwarz-grüne Strategiespiele | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Den Artikel über Geschwisterinzest finden Sie hier in der Zusammenfassung in der Welt am Sonntag und vollständig auf Der Mainstream
Verfasst am März 17, 2008 | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)
So macht Kommunismus Spaß" ist im Februar 2008 in polnischer Übersetzung erschienen: 
Mein Interview zum Buch erschien in der polnischen Zeitung rp:
Hier finden Sie meine Artikel aus Oktober 2005 zum deutsch-polnischen Verhältnis auf Der Mainstream
Hier mein Interview mit dem Danziger Bürgermeister von Danzig Pawel Adamowicz
und mein Bericht über die Stadt Danzig für die Zeitschrift Cicero im Jahr 2005, der inzwischen Schulbuchlektüre im Rahmen eines Deutschbuches zur Blechtrommel von Günter Grass in Deutschland ist.
Verfasst am März 17, 2008 | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Lesen Sie meine RAF-Trilogie auf Der Mainstream:
1.68er-Bashing? Der Paradigmenwechsel RAF ( Politische Meinung)
Verfasst am Dezember 05, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)
Die Aktion Mensch (ZDF) hat mich gefragt: Welche gesellschaftliche Utopie hat Sie beeindruckt?
Meine Antwort finden im Heft "Menschen" Oktoberausgabe. Heft 4/2007 unter dem Titel: 32 Prominente geben Auskunft über ihre persönliche Utopie. Einen Auszug aus meinem Statement in "Menschen" finden Sie auf der Homepage der Aktion Mensch unter dieGesellschafter.de hier: Welche gesellschaftliche Utopie hat Sie beeindruckt und vielleicht sogar Ihren Lebensweg geprägt, im positiven wie im negativen Sinn?
Verfasst am Oktober 31, 2007 in Aktion Mensch - Utopie_ | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Aus der Rede des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert zum Gedenken an die Opfer des Terrors der RAF:
(...)"Die immer wieder aufgestellte Behauptung, erst und nur die Protestbewegung habe Deutschland zu einem liberalen, lebenswerten Land gemacht, ist anmaßend und muss vielen bitter aufstoßen - übrigens nicht nur Angehörigen der Opfer. Die Journalistin Bettina Röhl, eine Tochter von Ulrike Meinhof, meint, es sei an der Zeit für eine andere Betrachtungsweise. Sie stellt die Frage, ob die Bundesrepublik ohne diese Bewegung heute nicht in mancherlei Hinsicht besser dastünde als mit ihr (Welt am Sonntag vom 9. September 2007). Auch diese Überlegung ist sicher spekulativ, aber gewiss nicht weniger legitim als die gegenteilige Behauptung."(...)
Eine Freude und Ehre mit einer Reihe von Gedanken, die ich in diesem Jahr in der "Welt am Sonntag" ( lange Version) in Spiegel Online, bei Sabine Christiansen und in der Politischen Bildung sowie in der Politische Meinung und bei Info Radio geäußert habe, so prominent zitiert zu werden.
Kommentar in der "Jungen Welt" vom früheren Konkret-Redakteur Otto Köhler :
Der Alt-Linke aus den Meinhof-Röhl-Konkret-Zeiten macht ein bißchen - verklausoliert - seinen Frieden mit den RAF-Opfern und deren Angehörigen, die erstmalig von der Bundesregierung gewürdigt werden. Allerdings: die 68er seien die wahren Opfer, die auf der RAF-Opfer-Gedenkveranstaltung keine angemessene Bewertung erfahren hätten.
Verfasst am Oktober 24, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)
Die RAF und die Bundesrepublik lesen Sie jetzt auf Der Mainstream
Der Artikel erscheint heute in der Bundeszentrale für politische Bildung
Verfasst am Oktober 01, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
meinen aktuellen Beitrag über die Chimäre "Deutscher Herbst" lesen Sie auf Der Mainstream und bei Welt Debatte..
Die kürzere Fassung meines Textes in der Welt am Sonntag
und:
Verfasst am September 08, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
So macht Kommunismus Spaß! rezensiert in der FAZ
"Wie sich das DDR-Engagement gelohnt hat und auf welche Weise Ulrike Meinhof in den sechziger Jahren zur Transmission der SED-Einflusspolitik in der Bundesrepublik beitrug, hat Bettina Röhl, gestützt auf zahlreiche Briefe, Akten und Zeitzeugenaussagen, in eine nahezu lückenlose historische Erzählung gegossen."
"Die Zeit des Terrorismus kommt in Bettina Röhls Werk nur auf den letzten Seiten des Epilogs vor. Ob die Autorin ihrer Erzählung einen zweiten Band zum Untergang der Illusion in Gewalt und Terror folgen lässt? Das vorliegende Buch, das zum Teil auch eine Autobiographie ihrer Kindertage ist, hat einen immensen Aufwand an Recherchen, Energie und Herzblut verschlungen."
Verfasst am August 08, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
In der Berliner Gazette schrieb Bettina Röhl das "Protokoll":
Nach ihrer Lesung im Oberlandesgericht in Schleswig ( in Schleswig Holstein) schrieben die Schleswiger Nachrichten: "Bettina Röhl liefert stille Unterhaltung"
oberlandesgericht_schleswig_artikel_ber_smks.pdf herunterladen
Lesung in Münster: Interview mit Bettina Röhl über ihr Buch, ihren Besuch in Münster und die RAF-Debatte:
bettina_rhl_ber_ihr_buch_und_ihre_lesung_in_mnster_april_2007.pdf herunterladen
Bettina Röhl in der russischen Zeitschrift Expert über die RAF-Debatte und anderes:
Bettina Röhl in der Hong Kong Times über die RAF-Debatte und ihr Buch:
hong_konk_times_april_2007.htm herunterladen
Bettina Röhl im Time Magazin über "Red Ghosts":
Bettina Röhl liest aus ihrem Buch "So macht Kommunismus Spaß" in Wien über ihre erste Begegnung mit Rudi Dutschke: bei youtube
( Dazu Hier Rudi Dutschke auf einer Podiumsdiskussion im Audimax in Hamburg im Gespräch mit Spiegel-Chefredakteur Augstein und Prof. Dahrendorf 1968 ebenfalls bei youtube )
Bettina Röhl bei N24 über die RAF-Debatte am 12. Februar 2007
Bettina Röhl über Widerstand Heute im Blond Magazin
Verfasst am Juni 09, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Der Sender Phoenix nahm eine von dem Generalsekretär der FDP, Dirk Niebel, geleitete Veranstaltung des FDP-Zukunftsforums 2020, eine öffentliche Diskussion zum Thema "Political Correctness", auf, die im 2.Mai 2007 nach 14.45 gesendet wird:
Berlin:
"Moral auf Befehl? Der Bürger im Faden- kreuz der Political Correctness", Veranstaltung des FDP-Zukunftforums 2020, u. a. mit Ayyub Axel Köhler (Zentralrat der Muslime in Deutschland), Cornelia Schmalz-Jacobsen (ehem. FDP-Generalsekretärin) und Bettina Röhl (Publizistin)
Moderation: Dirk Niebel
Verfasst am April 28, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (8) | TrackBack (0)
Besuch zu einer Podiumsdiskussion über mein Buch und mein Leben in der Wiener Kunsthalle, März 2007
Der Standart schreibt über diesen Besuch:
( Fotos von Sascha Osaka)
Auf Anregung von Feldmann
"Nach Wien ist Röhl auf Anregung des - von ihr so heftig kritisierten - Künstlers Feldmann gekommen. Am Dienstagabend hat die 1962 geborene Journalistin in einem Gespräch mit Peter Huemer vor mehreren hundert Zuhörern die Geschichte ihrer Familie, der Zeitschrift Konkret, des Hamburger Medien-Establishments und der BRD-Linken überhaupt geschildert. Zu diesen Themen hat Röhl 2006 einen fast 700 Seiten starken Schmöker, "So macht Kommunismus Spaß", publiziert, der von der Kritik als ein imposantes Gesellschaftsporträt der frühen BRD gelobt wurde."
Interview mit der österreichischen Internetzeitschrift ChiLLi:
| „Emanzipation von den 68er Säcken“ |
Mein früherer einziger Bezug zu Wien: Die Zeitschrift TEMPO, von Wienern in Hamburg gemacht, bei ich von 1986 bis 1990 als Volontärin und Redakteurin gerarbeitet habe. Über meine erste Begegnung mit Wiener Journalisten, schrieb ich vor zwei Jahren einen Bericht in Dummy hier auf der Mainstream
Verfasst am März 25, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Ankündigung:
So macht Kommunismus Spaß! Ulrike Meinhof und die Akte Konkret
Am 12. Februar 2007 wird bei Sat1 um 22.45 Uhr mein 25.minütiger Dokumentar-Film über mein Buch "So macht Kommunismus Spass Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret" gezeigt.Pressemeldung von Spiegel TV So macht Kommunismus Spaß! Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret Sie war das Zentralorgan der Anti-Atombewegung der 50er und der außerparlamentarischen Opposition der 60er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland: Die Zeitschrift KONKRET. 1955 von Klaus Rainer Röhl gegründet als „Studentenkurier" und über Jahre finanziert von den Kommunisten in Ostberlin, die damit ihre Politikvorstellungen effektiv im Westen zu propagieren versuchten. Die „Akte Konkret" - von der Autorin Bettina Röhl im Berliner Bundesarchiv entdeckt - belegt, wie gezielt die SED Einfluss zu nehmen versuchte auf die öffentliche Meinung der Bundesrepublik und die politische Ausrichtung des Blattes. Doch der Film von Bettina Röhl zeigt auch, wie ihre Eltern für ein paar Jahre zu einer Art Traumpaar wurden, sowohl für die politische Linke als auch für die hanseatische Gesellschaft, der sie sich trotz aller radikaler Attitüde noch zugehörig fühlten, - mit einer Villa in Hamburg- Blankenese und obligatorischen Sylt-Urlauben. Getreu dem Motto: „Genießen wir den Kapitalismus, der Sozialismus wird hart". Wie in ihrem gleichnamigen, 2006 erschienenen Buch erzählt Bettina Röhl die Geschichte des Blattes und seiner Hauptprotagonisten auch aus einer persönlichen Perspektive: Erstmals öffnete sie für diese SPIEGEL TV Reportage das private Filmarchiv der Familie und dokumentiert - in einem ausführlichen Interview mit ihrem Vater und Gesprächen mit dem KPD-Funktionär Manfred Kapluck, dem Schriftseller und früheren APO-Führer Bahman Nirumand und anderen Zeitzeugen - den gemeinsamen Werdegang von Röhl und Meinhof bis hin zu deren Scheitern , beruflich, privat und politisch. Mit ihrer Trennung endete eine Symbiose, die das Paar einst hatte glänzen lassen. Ulrike Meinhof tauchte 1970 ab in den terroristischen Untergrund und beging sechs Jahre später Selbstmord im Gefängnis von Stammheim. Klaus Rainer Röhl distanzierte sich zunehmend von der politischen Linken und bekämpfte nun die Geister, die er früher publizistisch so erfolgreich rief.
Verfasst am Februar 05, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
In Nova TV in Holland wurde am 29. Januar 2007 ein Interview mit mir zu der aktuellen Begnadigungsdebatte Christian Klar/ RAF ausgestrahlt. Hier finden Sie das Video. GRATIE VOOR RAF-TERRORISTEN?
Verfasst am Februar 04, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
über den Doppelband "Die RAF und der linke Terrorismus" herausgegeben von Kraushaar aus dem Hamburger Institut für Sozialforschung.
"....Zu viele Historisierungsversuche versanden in Bedeutungslosigkeit und sind nichts anderes als ein Eigenspin in einer nimmer endenden Beschäftigungstherapie. Immer noch ein Einerseits und ein Andererseits und immer fehlt der erlösende Ausweg des Keinerseits, immer noch eine Pirouette, daß man Wissenschaftler und Forscher sei und wie Wissenschaft und Forschung methodisch funktionierten. Das Tragische ist, daß die interessanten Schnipsel, die es bei der Masse natürlich unvermeidlicher Weise gibt, untergehen...."
Lesen Sie weiter auf Der Mainstream
Verfasst am Februar 04, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Hier finden Sie Ausschnitte aus der Sendung bei Sabine Christiansen
| Gnade für Gnadenlose - zweite Chance für Mörder? | ||
| ||
Mehr über die Sendung finden Sie hier:
Kommentare zu Bettina Röhl ( und den anderen Diskussionsteilnehmern) bei Christiansen finden Sie hier auf dem Christiansen-Blog ( Achtung, ziemlich fanatische Beiträge zu meiner Person, aber auch gute Beiträge dabei)
Die Süddeutsche ärgert sich über Christiansen
Die FAZ fand die Sendung super
Die Welt kommentiert für die Opfer
Spiegel online sieht die Sache ziemlich realistisch. Reinhard Mohr:
(...) Wer damals etwa im Hörsaal VI der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität auf dem Podium neben diesem oder jenem jungen RAF-Anwalt saß, brauchte schon ziemlich viel Mut, um dezent darauf hinzuweisen, dass auch Chauffeure und Personenschützer von Arbeitgeberpräsidenten ein gewisses Recht auf Leben hätten. (...)Von all diesen Maulhelden des bewaffneten Kampfes hört man so gut wie nichts mehr. Die großen Ankläger von einst sind sehr still geworden, nicht viel anders als ihre Väter, denen sie das faschistoide Schweigen beim Sonntagsbraten vor die Füße warfen und auf die Teller spuckten..(...)
die taz regt sich auf: köstlich, aber unsachlich: .(...)..Der Rechtsstaat wurde an diesem Abend k. o. geschlagen, symbolisiert durch dessen völlig in den Seilen hängenden Anwalt, den früheren Innenminister Gerhard Baum:.... (...)
Lesen Sie auch das Interview, das Spiegel online mit mir zu dem Thema Freilassung von Mohnhaupt/Klar am 24.Januar 2007 gemacht hat:
Und mein Interview, das ich ddp am selben Tag gegeben habe: Klar erfüllt die Voraussetzungen für Gnade nicht! Hier habe ich darauf hingewiesen, daß es keine Medienkampagnen-Gnade geben sollte.
Hierzu habe ich auch der BZ am 31.1.2007 ein Interview gegeben und habe dort gesagt: (...) Der Fall Christian Klar liegt anders. Der will vor Ablauf seiner Mindestverbüßungszeit begnadigt werden. Das funktioniert ohne wirkliche und glaubhafte Reue und ohne endgültige Aufklärung der Taten nach meinem Dafürhalten nicht. Vielleicht kommt Klar ja noch dazu.(...)
Verfasst am Februar 01, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst am Februar 01, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Die mögliche Freilassung der RAF-Anführer Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar hat eine heftige Debatte über Gnade und Reue ausgelöst. Die Publizistin Bettina Röhl, deren Mutter die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof war, erklärt im SPIEGEL-ONLINE-Interview, warum sie von Klar aktive Reue erwartet. mehr
Zum gleichen Thema habe ich auch der Presseagentur ddp ein Interview gegeben, das hier wieder gegeben wird:
Verfasst am Januar 25, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)
Verfasst am Januar 24, 2007 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Tauziehen um Rudi-Dutschke-Straße hält an:
Verlogen bleibt der Gedanke, man wolle Dutschke und den Springerkonzern miteinander versöhnen:
Im August 2005 erschien "Rudi Dutschke zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten" zur Rudi-Dutschke-Straße in Cicero:
"Der lancierte Gedanke, man wolle Dutschke und den konsequent schweigenden Springer-Konzern versöhnen, gar die Geschichte versöhnen, verfügt dagegen kaum über Glaubwürdigkeit (...) Auch bei der jetzt vollzogenen Umbenennung der Kochstraße wird man das Gefühl nicht los, dass Springer hier pädagogisiert und endgültig in die Rolle des früheren Bösewichtes hinein versöhnt werden soll. Tatsächlich sieht es so aus, als wenn die alte Rechthaberei der 68er endlich einen Straßennamen kriegen soll, um endgültig zu sanktionieren, dass Dutschke eben doch von Springer und wegen der Springerhetze ermordet worden sei, was nicht sehr versöhnlich wäre, sondern eher wie ein Akt der Rache aussehen könnte (...)Ein Versagen Springers oder sonst eines anderen gegen Dutschke kann unabhängig davon, ob es realiter vorgelegen hat oder nicht, keine besonders ruhmreiche Begründung für eine Dutschke-Straße sein. Da hätte schon unabhängig von alter Revolutionsromantik und alten Ängsten entschieden werden müssen, ob Dutschke selber aus sich heraus es wert gewesen ist, einen Straßennamen dieser Prominenz zu bekommen. In Berlin-Dahlem gibt es ja schon den Rudi-Dutschke-Weg. (...) Wenn jetzt also etwas schwülstig von historischer Versöhnung geredet wird, ist der Eindruck kaum von der Hand zu weisen, dass es um die Versöhnung einer ganzen Generation mit der eigenen Vergangenheit und ihrer eigenen alarmistischen und oft genug gewaltbesetzten Ideologie geht, auch wenn einige Initiatoren der Namensänderung jüngeren Datums sind. Selbstversöhnung sei natürlich jedem gegönnt. Die Diskussion über Dutschke kann indes mit der Erfindung der Rudi-Dutschke-Straße seriöserweise kaum als abgeschlossen angesehen werden."
Lesen Sie den ganzen Artikel auch hier auf Der Mainstream
Lesen Sie hier auch meine persönlichen Erinnerungen an Rudi Dutschke "Wer war Rudi Dutschke" ( erschienen auch bei Cicero) auf Der Mainstream
Verfasst am Januar 21, 2007 in Rudi Dutschke | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Jetzt soll wieder TEMPO gemacht werden!
Anfang Dezember erscheint zwanzig Jahre nach Gründung der Zeitschrift TEMPO und zehn Jahre nach ihrem Eingehen eine einmalige Ausgabe von TEMPO. Hier lesen Sie meinen Bericht zu der 1985/ 1986 gegründeten Zeitgeistzeitschrift, den ich 2004 im Juni in der Zeitschrift "Dummy" veröffentlicht habe. Damals erschien auch mein Interview mit Markus Peichl und ein Rundruf bei vielen, heute bekannten, TEMPO-Redakteuren - das alles finden Sie hier auf Der Mainstream
Verfasst am November 29, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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Bettina Röhl im November 2006 an der Elbe in Hamburg, fotografiert von Gianni Occhipinti
"So macht Kommunismus Spass" ist seit März 2006 auf dem Markt und seither umfangreich besprochen und rezensiert worden, überwiegend positiv oder gar überschwänglich wie etwa in der FAS von Nils Minkmar, in der Welt von Reinhard Mohr und bei Spiegel online von Henryk M. Broder. Einen Beitrag in der Deutschen Welle mit einem Interview mit Bettina Röhl sehen Sie hier Eine Auswahl weiterer Buchbesprechungen aus den letzten Monaten zu "So macht Kommunismus Spass": Aftonbladet in Schweden schrieb im Sommer eine überschwängliche Kritik: Publicerad: 2006-07-24 |
Lennart Bromander läser den hittills bästa boken om Ulrike Meinhof - skriven av hennes dotter
27.Oktober 2006 ORF.at Radiointerview über "So macht Kommunismus Spass" und den Streit mit Elfriede Jelineks Theaterstück "Ulrike Maria Stuart" im Thaliatheater, der inzwischen jedoch beigelegt ist, da das Thaliatheater sämtliche Passagen, die meine Person betrafen, zu meiner Erleichterung ersatzlos gestrichen hat. Das übrigens sehenswerte Stück hatte seine Premiere am 28.Oktober und ich hatte meine Ruhe und meinen Spass auf der Premiere.
13.November 2006, NDR Kultur Klassik ala carte, Interview mit Bettina Röhl ( wird nachgetragen, zur Zeit noch nicht verfügbar)
Kritik des Sozietätstheaters Dresden, wo ich am Sonntag den 20. November aus meinem Buch gelesen habe
Vorwärts "Wider die Nostalgie"
"Bettina Röhls Buch ist eine deutsche Polit-Familienchronik, dicht und verschachtelt und dabei dennoch überaus spannend. Der Weg der Protagonisten wird während der Ausführungen von vielen bekannte Namen gekreuzt, wie etwa vom späteren Bundesinnenminister Otto Schily, dem von der Autorin und ihrer Zwillingsschwester liebevoll Onkel genannten Spiegel-Redakteur Stefan Aust oder dem RAF-Mitbegründer Horst Mahler, der seit Anfang der 80er sein Unwesen im rechtsextremen Lager treibt."
Magdeburger Volksstimme: "Der Titel " So macht Kommunismus Spaß !" macht neugierig. Der Untertitel " Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret " führt gemessen am Gehalt der Recherche leicht zu einem Zuwenig an Erwartung. Keinesfalls geht es nur um die Genannten sowie die erstmalige Auswertung einschlägiger Akten des früheren Zentralen Staatsarchivs der DDR und um die Zeitschrift " Konkret ". Es handelt sich um eine zeitgeschichtliche Durchleuchtung, bei der Meinhof und Röhl nur die prominentesten der Akteure sind."
31.8.2006 Buchkritik im Südwestrundfunk: "Es ist ein gewaltiger Wälzer, 680 Seiten stark, mit einem erfreulich schmalen Anmerkungsapparat versehen. Trotz einiger Ungerechtigkeiten, trotz etwas Polemik, die dann und wann über das Ziel hinausschießt: Bettina Röhl hat ein herausragendes Geschichts- und Geschichtenbuch vorgelegt. Am dichtesten wirken ihre Reportagen von Begegnungen mit Zeitzeugen. Das ist lebenspralle, anschauliche und flüssig geschriebene Geschichtsschreibung. "
Sehr lesenswerte Buchkritik von Jean Paul Picaper
"Spass muss nicht immer lustig sein" in
"Die politische Meinung" Ausgabe 10/2006
Verfasst am November 25, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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Verfasst am August 24, 2006 in Danzig | Permalink | Kommentare (11) | TrackBack (1)
Bettina Röhls Artikel über Günter Grass in der Welt am Sonntag vom 20.August 2006
finden Sie hier auf Der Mainstram.
Verfasst am August 19, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Politically incorrekt: "Bettinas Röhls Buch ist ein Stimmungs- und Gesellschaftsbild der BRD der 50er und 60er Jahre. Allerdings ein Bild der „Gesellschaftskreise“, die damals etwas zu sagen hatten oder etwas zu sagen haben wollten. Durch dieses Buch bekommt jeder, damals völlig unpolitisch war und nicht wußte, was eigentlich ablief oder aber noch zu jung war, um es zu wissen, äußerst kurzweilige Nachhilfestunden in deutscher jüngerer Geschichte und ihrer weltweiten Verwicklungen. "
2.August 2006 Magdeburger Volksstimme: "(...)Hier nun wird packend erzählt und minutiös belegt, wie Meinhof und Röhl zwischen West und Ost pendelten, Geld aus Berlin Ost holten und über Instruktionen zur Verdeckung diskutierten. Das Buch dokumentiert, wie weit der Arm der DDR in die Innenpolitik der Bundesrepublik reichte.(...)Auch der damals sehr einflussreiche Rowohlt-Verlag und andere Publikationshäuser waren Teil eines Netzes. (...)Der Blick auf die politische und charakterliche Qualität der Akteure – das gilt auch für die überforderte Generation der Verantwortungsträger im Westen – ist zum Teil niederschmetternd. Der Spott " Links reden und rechts leben " gewinnt Gestalt (...)
Es ist beachtenwert, welche rationale Distanz Bettina Röhl behält, auch und gerade, wenn es um die eigenen Eltern geht. Heraus ragt die Textanalyse einiger Meinhof-Kolumnen, die bis heute oft pauschal als moralisch-journalistische Meisterstücke gepriesen werden, sich beim kritischen Hinsehen aber als demagogische Blindschläge erweisen. (...)"
Konkret Mai 2006 und Mut Juli 2006
Mut, Juli 2006 Der Schriftsteller, langjährige DKP-Mann und Renegat Peter Schütt ergeht sich in einem Lamento gegenüber Bettina Röhl, daß diese ihre Mutter und die KPD in ihrem Buch "So macht Kommunismus Spass" idealisiert und eben die Geschichte nur erzählt, aber nicht angeprangert udn angeklagt habe. ( Leider kein Link ins Netz)
Konkret, Mai 2006 Konkret über "So macht Kommunismus Spass" ( hier derselbe Artikel nachgedruckt in der nrhz) : Wie sich rechtsaußen ( Peter Schütt in Mut) und linksaußen (Peter O. Chotjewitz in Konkret) doch gleichen, wenn man denn im seriösen politischen Sinn überhaupt von rechts und links im Angesichte der Rezensenten Peter O. Chotjewitz und Peter Schütt sprechen will, beide Ex-KPDler, beide finanziert, beide über ihre eigene Vita beredt schweigend, beide von ihrer Vergangenheit traumatisiert, beide hasszerfressen, beide verblendet und partiell intelligent. Zwei Extreme, die mit der Beurteilung durch eine nachgeborene Autorin nicht klarkommen, und blind gegenüber Tatsachen sind. Zwei, die mit dem Kommunismus bis heute nicht fertig geworden sind und zwei, die in ihrer alten Hybris befangen sind. Der eine (Chotjewitz ) wittert in dem Buch Kommunistenhass, der andere ( Schütt) Kommunistenverherrlichung. Der eine ( Chotjewitz) wittert eine eiskalte Sicht auf Ulrike Meinhof, der andere ( Schütt) eine Überhöhung Ulrike Meinhofs. Beide monieren unisono, das Buch sei in den etablierten Medien zu positiv aufgenommen worden. Der eine begründet die positive Aufnahme von "So macht Kommunismus Spass" damit, daß die etablierten Mainstream- Medien wie Spiegel, stern, FAS, Die Welt und andere zu links seien, der andere behauptet, daß die etablierten Medien zu rechts seien. Beide regen sich darüber auf, dass das Buch Anfang 1968 endet und von einem Epilog abgesehen sich gerade nicht mit der Zeit der RAF und Ulrike Meinhofs Terrorismus beschäftigt, obwohl evident ist, daß irgendwann auch die Jahre ab 68 in einem eigenen Buch beschrieben werden. Im Doppelpack entlarven die beiden Ex-DKP-Scheiber einander. Beide Autoren hätten auf ihre Art sicher eine Menge zur Geschichtsaufarbeitung beizutragen, beide haben interessante persönliche Geschichten, die sie allerdings nur subjektiv bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wahrnehmen können. Beide neigen dazu Vorträge zu halten, in denen trotz mancher zutreffender Fakten in Summe ein komplett verrücktes Bild gezeichnet wird. Beide sind ins Sektierertum abgeglitten, das ihnen inzwischen offenbar zur zweiten Persönlichkeit wurde. Beide scheitern offenbar auch daran, daß sie über lange Zeit subventioniert worden sind. Insofern liegt hier eine interessante Selbstdarstellung von Rechten und Linken vor, die nur noch ihre Wunden lecken, weil sie den Kontakt zu den jüngeren Generationen verloren haben und denen es offenbar schon lange nicht mehr um Politik geht.
Emma Juli/August 2006
Alice Schwarzer bespricht das Buch "So macht Kommunismus Spass! in der Juli/August-Nummer in Emma. Sie zeigt sich begeistert, neugierig und interessiert an dem Stoff des Buches, arbeitet sich aber etwas überengagiert an der Autorin Bettina Röhl und auch an Ulrike Meinhof und an ihrem Spezialfreundfeind Klaus Rainer Röhl ab. Vielleicht ihre Antwort auf die Feminismus-Triologie der Autorin in Cicero?:
Die Sex-Mythen des Feminismus!
Der Sündenfall der Alice Schwarzer?
Die Gender Mainstreaming-Strategie
Hier zu Alices Text über mein Buch: Alice Schwarzer über Ulrike Meinhof : Das Ende eines Mythos:
E-Politik, Juli 2006
Verfasst am Juli 29, 2006 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
29. Juni Berliner Literaturkritik Beeindruckende Kritik von Jenny Schon "Kein Mutterschutz"
Die Autorin schreibt: (...)Bettina Röhl trägt Fakten zusammen, und ich gestehe: wäre mir das damals beim gemeinsamen Abendessen erzählt worden, ich hätte kotzen müssen.Kotzen, weil die Leute, die wir so verehrten, die Leute, die anders schienen als die Wohlstandsbürger der Bundesrepublik, nicht so gesättigt, sondern alternativ und progressiv, kurzum Genossen zu sein vorgaben, sich vom Osten bezahlen ließen und auf Sylt in der High Society suhlten und durchhurten.(...)
Auch die Akzeptanz der asiatischen Diktatur unter uns Linken wird momentan kritisch beleuchtet. Die DDR ist untergegangen, aber China blüht oder in anderen Worten, wie wir damals sangen: „Der Osten rot.“ Und die Weltpolitik übt sich im Klinkenputzen in Peking, wenn es dem Staatssäckel bekommt. Diese Aufarbeitung wird viel aufwendiger, denn dass auch die kommunistische Volksrepublik untergehen wird, ist nicht absehbar. Ich möchte schreien, wenn ich könnte, über die Fehler, die wir 68er oft aus gutem Willen, Unkenntnis oder Dummheit gemacht haben. Aber der Schwall der Stimmen und Raketen draußen über das jüngste WM-Tor Deutschlands ist lauter. Naja, ich hab ja auch genug geschrieen im Leben!
6.Juni 2006 Das Parlament
Interview mit Bettina Röhl: "So lebten die Fettaugen"
Das Parlament: Ihr Buch ist die Geschichte Ihrer Familie und der Zeitschrift "Konkret" sowie politische Analyse. Aus welcher Intention ist es entstanden?
Bettina Röhl: Ich habe eine deutsch-deutsche Geschichte geschrieben, die in den 50er- und 60er-Jahren spielt und exemplarisch am Beispiel der Familie Meinhof/Röhl eine Geschichte der Linken in der frühen Bundesrepublik zeichnet. Meine Vorbilder schon seit meiner Jugendzeit sind Thomas Mann, Fjodor Dostojewski, Leo Tolstoi, die großen Romane, die auf ihre besondere Weise die gesellschaftliche und politische Wirklichkeit einer Zeit eingefangen haben, literarisch, politisch, historisch. Meine Familiengeschichte bietet einen solchen Stoff. Ich bin hier die Chronistin. Mein Interesse galt der Zeit vor 1968, die mir weitgehend verdeckt scheint.
Das Parlament: Sie haben 1998 neue Akten im Bundesarchiv und in der Gauckbehörde gefunden, mit denen Sie die Zusammenarbeit ihrer Eltern, Ulrike Meinhof und Klaus Rainer Röhl, mit Ostberlin detailliert belegen können. Ihr Vater Klaus Rainer Röhl hatte eine Finanzierung von "Konkret" schon 1974 eingeräumt. Was ist das Neue an Ihrem Buch? Lesen Sie weiter hier
29.Mai 2006 Netzeitung: "Klaus, Ulrike und die KPD"
......Röhl blickt distanziert, aber auch mit Humor auf ihre Eltern und in die Akten, die die Partei über ihr Zeitschriftenprojekt mit dem Codenamen «Käthe» führte. Sie versucht dankenswerter Weise meist erst gar nicht, die Akteure psychologisch zu interpretieren, auch wenn sie einen scharfen Blick auf deren Handeln wirft. Das gelingt interessanterweise, obwohl sich Röhl offensiv dafür entschieden hat, die Geschichte auch aus der naiven Perspektive der Tochter Ulrike Meinhofs zu schreiben.
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24.Mai 2006 Das Hamburger Abendblatt berichtet über meine Lesung in den Hamburger Kammerspielen und über meine Jugend in Blankenese !
23. Mai 2006 Nach der Buchvorstellung in den Hamburger Kammerspielen am 22. Mai 2006 schreibt Henryk M. Broder:
ZEITGESCHICHTE
Kommunismus mit Rebhühnern und Wachteln
Von Henryk M. Broder
"Wer wissen will, wie die fortschrittliche Linke der Bundesrepublik in den fünfziger und sechziger Jahren funktionierte, womit sie sich beschäftigte, wie sie die Liebe zum Proletariat mit der Begeisterung für Maßanzüge verband, wie sie ferngesteuert wurde und sich willig fernsteuern ließ, wie sie Wasserdampf produzierte, mit dem sie die Turbinen der Revolution antreiben wollte, der kommt um dieses Buch nicht herum.
Bettina Röhl lässt die Dokumente sprechen, die sie mit ironischem Gestus kommentiert. Ihr Buch liest sich wie ein Hörspiel mit vielen Originaltönen. Einige Szenen sind so komisch, dass man bedauert, nicht dabei gewesen zu sein. Zum Beispiel als die Röhls im Oktober 1967 ihr neues Haus in Blankenese bezogen und eine große Party gaben, zu der sie ganz Hamburg eingeladen hatten."
Buchbesprechungen ab Mai 2006
Buch der Woche: Rezension in Die WELT
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Besprechung zu "So macht Kommunismus Spass!" in der literarischen Welt von Reinhard Mohr:
Wer überhaupt Interesse an jüngster deutscher Zeitgeschichte hat, wird dieses Buch wie einen großen Familiengesellschaftsroman lesen, in dessen Zentrum nicht nur das Ehepaar Röhl/Meinhof und die abenteuerliche "Konkret"-Story stehen, sondern auch die linksintellektuelle Szene der jungen Bundesrepublik und stalinistische FDJler, die "Atomtod"-Bewegung und Mao Tse-tung, Kuba und die Toskana, Fidel Castro und Heinrich Lübke, der Ungarn-Aufstand und Mallorca, Sex und Revolution. Eine Achterbahnfahrt durch die fünfziger und sechziger Jahre (...)Manche Passagen, Anekdoten und Zitate erinnern an die szenische Überfülle von Federico Fellinis Filmtravestie "Amarcord"...."Und tatsächlich, wer die geschickt eingestreuten Originaldokumente liest, wird sich immer wieder ins Ohrläppchen kneifen: diese Chuzpe, diese ideologische Blindheit! Aber auch: was für ein Leben!"
Buch der Woche von Elmar Krekeler:
Bettina Röhl.... erzählt hier ihre Familiengeschichte, und liefert auf der Basis neuester Aktenfunde ein Sitten-, Politik- und Gesellschaftspanorama der frühen Bundesrepublik. Sie mikroskopiert die von der DDR munter mitfinanzierte Linke der fünfziger und sechziger Jahre, das heißt: Sie zeigt sie in einer sehr privaten und teilweise überraschend humorvoll gezeichneten Nahaufnahme.
Mariam Lau in ihrem Artikel "Freud und die 68er":
...."Umso beeindruckender ist es, daß eine ihrer Töchter, die Journalistin Bettina Röhl, sich ihr nach langem und zähem Ringen in so fairer und einfühlsamer Weise nähern konnte wie in ihrem neuen Buch."...
28.April 2006
Eine sachliche, ausführliche und viele Teile des Buches ansprechende Rezension im Freitag:
"...wer sich für die Geschichte der politischen und publizistischen Linken in der alten Bundesrepublik interessiert, kommt an So macht Kommunismus Spaß! nicht vorbei."
Gerade solche Paradoxien und merkwürdigen Gemengelagen im Nachkriegsdeutschland, die komplexen Verhältnisse zwischen einzelnen Akteuren und kollektiven Stimmungen sind der eigentliche Inhalt dieses Buchs. Desweiteren kann es als Abrechnung mit dem Stalinismus gelesen werden, der sich für den aufmerksamen Leser immer wieder als zentrales Problem darstellt.
Röhl gelingt es, ihr Material so zu sortieren und zu präsentieren, dass es für sich selber sprechen kann. Zum Beispiel die geheimen Lagebesprechungen von Manfred Kapluck und Richard Kumpf, Abteilungsleiter für Jugend und Kultur der seit 1956 in der Bundesrepublik illegalen KPD, mit Röhl, Meinhof und anderen Redakteuren der «Konkret» in Ost-Berlin: Sie sind gerade deswegen so spannend nachzuvollziehen, weil sie zeigen, wie die politischen Strategien und taktischen Maßnahmen der handelnden Akteure aussehen und worüber im Detail gestritten wird.....
Viel neues Material liefert uns die Autorin über die Geschichte der Bundesrepublik der fünfziger Jahre z. B. aus dem Umfeld der Anti-Atomwaffen-Bewegung und die allmähliche kommunistische Unterwanderung und Ostfinanzierung, die ihr immer wieder vorgeworfen wurde. Im „argument“ Heft 7 vom 15. Juli 1958 weist Ulrike Meinhof die Vorwürfe zurück: „Die privaten Spenden, die wir bekamen, waren mit keiner Auflage für unsere Arbeitsweise verbunden.“ (S. 205)
Klaus Rainer Röhl hatte mittlerweile die Zeitschrift „Konkret“ gegründet, war erklärter Kommunist und hatte auch finanzielle Unterstützung von Ostberlin erhalten. Mit seinen Redakteuren reiste er herum von Universität zu Universität und wurde besonders bei den „Atommädchen“ fündig. Es gelang ihnen, nicht nur politisch Fuß zu fassen, sondern auch, da besonders viele Studentinnen, eben auch Ulrike Meinhof, in den Anti-Atom-Ausschüssen saßen, auf amourösen Gebiet auf ihre Kosten zu kommen, also schon zehn Jahre früher als zu meiner 68er-Zeit, wo es Kommunarden und Konsorten leicht hatten, uns blöde Weiber unter dem Deckmantel der politischen Notwendigkeit zu unbezahlten Nutten zu degradieren, und wir mitspielten: „Wer zweimal mit der gleichen pennt, gehört schon zum Establishment.“ (...)
Verfasst am Mai 06, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
27.4.06 Lesen Sie in der aktuellen Jüdische Allgemeine das Interview
mit Bettina Röhl über ein Kapitel aus dem Buch "So macht Kommunismus Spass"
"Von der Verantwortung verabschiedet" Bettina Röhl über Ulrike Meinhof, die deutsche Linke und den Antisemitismus (Interview: Michael Wuliger) | ||
Lesen Sie dazu auch meinen Cicero-Artikel aus dem Februarheft 2006 über den Spielbergfilm "München" und Ulrike Meinhof "Und Ulrike Meinhof jubelte..."
Verfasst am April 26, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
"Das Buch ist ein ultrasupres Dokument über die Zeit der westdeutschen Ekstasen im Namen der Weltrevolution.." taz
Lyngi ( Peter Rühmkorf) und ich bei der Vorbereitung des Rühmkorf-Prologs für mein Buch im Dezember 2005
Verfasst am März 31, 2006 in Peter Rühmkorf-Prolog | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
http://www.buchmarkt.de/index.php?mod=news&page=20943
EVA: Röhl-Buch schon nach einer Woche abverkauft
Nach einem "enormen Medieninteresse" allein in den letzten 14 Tagen (vier Seiten im SPIEGEL, 10 Seiten im STERN, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, ARD KULTURREPORT, DEUTSCHLANDFUNK ...u.v.an.) hat die EVA Europäische Verlagsanstalt die erste Auflage des Titels: "So macht Kommunismus Spaß!" (s. Abb.) von Bettina Röhl innerhalb der ersten Woche nach Erscheinen komplett abverkauft, wie EVA-Vertriebsmann Henning Horl meldet.
So macht wohl auch Verlegen Spaß. Und Horl tröstet: "Die 2. Auflage wird am 04.04.06 den Handel erreichen – wir bitten kurzfristige Lieferengpässe zu entschuldigen.“
Verfasst am März 30, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Das Buch "So macht Kommunismus Spass Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret", Europäischen Verlagsanstalt, ISBN 3-434-50 600-4, 29,80, ist seit dem 20.März 2006 im Handel.
Pressestimmen und Medien:
Erste redaktionelle Ankündigung des Buches in Cicero und im Berliner Stadtmagazin tip
Die erste Vorstellung und ein Vorabdruck des Buches erfolgte am 13. März 2006 im Spiegel:
Das Hamburger Abendblatt berichtete zwei Mal: hier und hier.
Vorstellung des Buches im stern am 16.März 2006
Vorstellung des Buches bei Bookmark, Helmut Markwort im Gespräch mit Bettina Röhl
Rezension in der FAS am 19.März 2006:
".....Doch dieses Buch schafft etwas Neues: Es bringt bislang unbekannte Dokumente und Zeugenaussagen, webt sie in eine stilsicher komponierte Erzählung und versöhnt die extrem widerspenstigen Fakten und Figuren mit einem großzügigen, intelligenten Humor.
Es ist überdies ein Buch, von dem man a priori annehmen würde, daß es nie geschrieben werden könnte: Wie soll eine Tochter über das geschichtliche Umfeld ihrer Eltern recherchieren, wie könnte sie das Auseinanderbrechen der Ehe schildern und schließlich die Trennung von und den Tod ihrer Mutter? Und auch noch so, daß man keine der fast 700 Seiten überflüssig findet. Ich hätte nicht darauf gewettet. "So macht Kommunismus Spaß!" sind mehrere Bücher in einem, ein großer bundesdeutscher Familienroman, der aus einer Handvoll atemberaubender Nebenhandlungen zusammengefügt ist.(...)
Das ideologische Pendeln zwischen Ost und West bildet den wesentlichen ideengeschichtlichen Kern des Buches. Bettina Röhl läßt ihren Eltern nichts durchgehen: Die permanenten Angriffe auf die Bundesrepublik, die illegale Konspiration mit den ostdeutschen Kommunisten, die naive und überhebliche Parteinahme für Mao und jede Menge anderer Gewalttäter in der Dritten Welt - immer hält sie präzise dagegen und erinnert daran, in welchem Teil der Welt Menschen und Bürgerrechte garantiert waren und wo sie mit Füßen getreten wurden. Das ist weniger eine Revanche an den besserwissenden Eltern als der kühle Blick der Zeithistorikerin, denn es gelingt der Autorin auf erstaunlich souveräne Weise, das Thema zu objektivieren, wo es angebracht ist.(...)
Der Blick auf die Eltern bildet den intellektuell und literarisch interessantesten Teil des Buches. Es ist eine unglaubliche deutsche Geschichte (...)
Charts des Monats März, in der taz
Radio-Interviews in diesen Tagen:
17.März 2006 Thomas Koschwitz im Gespräch mit Bettina Röhl bei "Koschwitz am Wochenende" in Auf Radio Brocken, Harmony.FM, Hitradio Antenne Niedersachsen und Hitradio RTL Sachsen.
Radio Mephisto Leipzig - Gespräch und Buchrezension, am 17.März 2006 und eine Woche später.
NDR Kultur, Gespräch mit Bettina Röhl über ihr Buch am 21.März 2006 um 19 Uhr
HR Online 23.März 2006 Gespräch
Fernsehen:
Kulturreport (RBB) Sonntag, 26.03.2006 | 23:45 Uhr in der ARD: |
"...hier endet das glänzend recherchierte Buch Bettina Röhls, ein beeindruckender Familienroman, noch mehr aber eine große Erzählung über Doppelmoral und enttäuschte Hoffnungen. Es verzichtet auf den Mythos, vermeidet Dämonisierung und erzählt nüchtern über dieses zwiespältige Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte." |
Und noch mal Radio:
27.März 2006,Deutschlandfunk, Rezension und Interview, ab 19 Uhr:
"Bettina Röhl (...)ist ein eindrucksvolles Zeitporträt gelungen. Vernetzungen in der damaligen linken Szene, vor allem aber das Ausmaß und die Strategien der kommunistischen Infiltration in jenen Jahren, sind so eindringlich bislang noch nicht beschrieben worden."
28.März 2006,NDR Info, Rezension und Interview voraussichtlich um 7.55 und 9.55 Uhr
31.März 2006 Kulturzeit: Kommunismus-Spaß
Bettina Röhl schreibt über ihre Eltern Ulrike Meinhof und Klaus Rainer Röhl
31. März 2006 UZ ( Unsere Zeitung), DKP-Zeitung, Herbert Mies, früherer Chef der DKP zu Manfred Kapluck und dem Buch "So macht Kommunismus Spass!" Offenbar hatte Herbert Mies nur die Spiegelrezension zu meinem Buch gelesen und noch nicht das Buch selber und damit auch noch nicht die dort zitierte Ostberliner Akte Konkret, deren Inhalt bestätigt, was der von Mies persönlich angegriffene Manfred Kapluck mir über die Ostleitung der Zeitschrift Konkret gesagt hat. Ansonsten bestätigt Herbert Mies selber, was Manfred Kapluck und andere Zeitzeugen sagen.
1.April 2006 Die taz druckt heute das Vorwort, welches Peter Rühmkorf für mein Buch "So macht Kommunismus Spass" verfasste, in tazmag:
Die heilige Johanna und der Schuft
am 1.April auch Spiegel online im Perlentaucher
Lyngi ( Peter Rühmkorf) und ich bei der Vorbereitung des Rühmkorf-Prologs für mein Buch im Dezember 2005 3.April Deutschlandradio life-Interview mit Bettina Röhl um 9 Uhr
5.April 2006
Die Jungle World macht es sich nicht leicht mit Bettina Röhl. Wo ist es denn nur geblieben das "Konzept des Staatssozialismus sowjetischer Prägung", fragt Jungle World in seiner Rezension zu "So macht Kommunismus Spass"
Sandammeer, Österreich (KS; 04/2006)
Konkrete Nostalgie
Das Buch hält insgesamt eine erstaunlich sachliche Balance: Bettina Röhl verliert sich weder in Vorwürfen, noch versucht sie etwas zu rechtfertigen. Sie schildert zwar mit gewisser familiärer Nostalgie, aber doch basierend auf Dokumenten und mit der Nüchternheit einer Chronistin. Jedenfalls könnte dieses Buch mithelfen, die 60er Jahre noch einmal neu aufzuarbeiten und die Dialektik aus linken und konservativen Missverständnissen auszugleichen zu einer historischen Objektivität.
8. und 10.April Hier auf der Seite der Deutschen Welle finden Sie auch den Film von Kultur 21 über das Buch "So macht Kommunismus Spass" mit einem Interview mit Bettina Röhl im Internet
12. April 2006 Rezension in Die Zeit :
In dieser Rezension werden eine lange Reihe falscher Tatsachen und historischer Unrichtigkeiten behauptet, die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Die inzwischen bereits von anderen Medien kopierte unzutreffende Kernaussage heißt: Das Buch "So macht Kommunismus Spass" brächte nichts Neues. Siehe Richtigstellung:
Wahrheitswidrige Behauptung in der ZEIT Am 12. April hat die ZEIT in einem Artikel über das Buch „So macht Kommunismus Spass“ in der Überschrift und an diversen Stellen die falsche Behauptung aufgestellt, daß in diesem Buch im Wesentlichen nichts Neues stünde und dass der Schreiber Rudolf Walther das Meiste schon kannte. Ich stelle fest, daß der Schreiber lügt. Er verfügte über die von ihm behaupteten Vorkenntnisse nicht, insbesondere ist seine Behauptung falsch, daß er den wesentlichen Inhalt des Buches aus früheren Veröffentlichungen kannte. Ich stelle fest, es gibt keine früheren Veröffentlichungen, in denen der wesentliche Inhalt von „So macht Kommunismus Spass“, die entsprechenden Akten, Fakten, Zeitzeugenaussagen, Briefe, Einordnungen, Beschreibungen und Erlebnisse je veröffentlicht wurden. Vor jeder Weiterverbreitung dieser lapidaren, aber erweislich unwahren Behauptung, bitte ich mich vorher unter bettinaroehl@online.de zu kontaktieren.
Heulboje
Ein gewisser R. Walther rackert sich in einem riesigen Lappen in der Zeit ab, um dem Buch "So macht Kommunismus Spass!" die Gefahr, die er von diesem Buch wittert, zu nehmen. Pathologisch wiederholt er den Jokersatz aller 68er: Nichts Neues. Er holt sogar Klaus Rainer Röhl und sein vor 32 Jahren geschriebenes Buch "Fünf Finger sind keine Faust" aus der Acht heraus, in das der bekennende Rechte Röhl 32 Jahre gestellt wurde. So kann sich der Schreiber nicht entscheiden, ob er die Autorin Bettina Röhl nun wegen deren Mutter Ulrike Meinhof oder wegen deren Vater Klaus Rainer Röhl angreifen will. Aber biologistisch möcht ers schon gern haben.
Eine bisher unbekannte Ostberliner Akte, bisher unbekannte Dokumente, unbekannte Briefe, neue Zeugenaussagen, bisher unbekannte Sachverhalte und in der Tat qualitativ neue Analysen, die das Buch bringt, ängstigen Herrn Walther, ergo behauptet er: alles neu, aber nichts Neues! Walther kopiert eine ganz alte Karikatur seiner selbst, nach dem ein klarer Blick auf die Zeit vor 68 nicht sein kann und nicht sein darf. Köstlich, wie diese 68er wie ein sich selbst anschaltendes Repetiergewehr auf alles ballern, von dem sie fürchten, dass es ihre Rentenansprüche gefährden könnte.
Meinen vollständigen veröffentlichten Kommentar lesen Sie hier auf den Seiten der ZEIT
13.April 2006 Deutschlandradio Deutschland Feuilleton Kritik
"Auf fast 700 Seiten unternimmt Bettina Röhl eine Reise in die 50er und 60er Jahre, taucht ein in die eigene Familiengeschichte, die so stark wie wenige andere mit den 68ern und dem Terror der RAF verwoben ist. Sie entwirft ein kritisches Gesellschaftsportrait jener Zeit, mit bisher unveröffentlichten Briefen und Dokumenten und gestützt auf zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen und Weggefährten. (...)
In "So macht Kommunismus Spaß" erzählt Bettina Röhl die Geschichte ihrer Eltern und des linken unkonventionellen Magazins, das eines der Leitmedien der 68er war. Auf rund 700 Seiten holt sie weit aus, geht tief zurück in die Familiengeschichte, zitiert DDR-Dokumente und unveröffentlichte Briefe, befragt in Interviews die ehemaligen Freunde und Weggefährten. So entsteht ein dichtes Bild einer Zeit, als alles möglich schien, bevor der Terror die linken Utopien diskreditierte."
Der Spiegel 16. April 2006 Leserbrief von Peter Rühmkorf
Peter Rühmkorf moniert in einem Leserbrief die Berichterstattung des Spiegel über mein Buch, in dem er gleichzeitig meinem Buch Erkenntnisgewinn attestiert. Er sei bei der Lektüre meines Buches "von einem Rücken auf den anderen gefallen"... ein wirkliches Lob aus dem Munde eines Zeitzeugen: So macht Kommunismus Spaß!
Krass spiegelverkehrter Sinn![]()
Nr. 11/2006, Zeitgeschichte: Wie die Links-Postille "Konkret" von Kommunisten aus Ost-Berlin gesteuert wurde
Leider lässt der Artikel "Rosen aus Ost-Berlin", der sich eingehend mit dem Buch "So macht Kommunismus Spaß!" von Bettina Röhl befasst, jenen Erkenntnisgewinn vermissen, den das Buch selbst seinen Lesern keineswegs vorenthält. Während sich dort die unterschiedlichsten Rosenkavaliere wegen ihrer Verdienste bei der Gründung der Zeitschrift "Studentenkurier" (später "Konkret") aus dem Fenster hängen (beispielsweise die KP-Funktionäre Klaus Hübotter und Manfred Kapluk), und die Person P. R. allenfalls als Zielobjekt figuriert, lesen sich die Vorgänge bei Ihnen in einem krass spiegelverkehrten Sinn. So heißt es bei Ihnen: "Bereits der von Röhl und seinem Intimus, dem Lyriker Peter Rühmkorf, 1955 gegründete ,Studentenkurier' schöpft aus trüben Quellen. ,R. und R.', wie sich die Freunde in der bewegten Hamburger Szene nennen, können das Blatt nur auf den Markt bringen, weil sich ihnen ein dritter Mann hinzugesellt. Der heute in Bremen lebende Bauunternehmer Klaus Hübotter - ehedem Mitglied der verbotenen Freien Deutschen Jugend - bietet sich ihnen als Geldbeschaffer an." Nun habe ich zwar nie zu den Gründervätern gehört und bin im Zusammenhang mit Klaus Röhl auch nie unter der Doppelchiffre "R. und R." intim gewesen, aber wo dem sogenannten investigativen Journalismus die Puste ausgeht, ist der altgermanische Stabreim natürlich ein treffliches Mittel, um Lesern eine glatte Unterstellung als vermeintliche Tatsache einzubleuen.
Es ist noch um einiges ärger. So findet sich im Tempelfries Ihres Phantasiegebäudes beispielsweise ein Doppelporträt von Röhl und mir aus dem Jahre 1969, das zwar die Jahreszahl nicht ausspart, nur dass die Bildunterschrift ",Konkret'-Gründer Rühmkorf, Röhl: Im Propaganda-Krieg des geteilten Landes der wichtigste Außenposten" zwei ungleich mit der Zeitschrift befasste Personen zu einem kooperierenden Agentenduo zusammenblendet. Während das Röhl-Buch von zahlreichen konspirativen Treffen etlicher Redaktionsmitglieder und KP-Instrukteure berichtet und mich an keiner Stelle als Teilnehmer aufführt, was Sie eigentlich hätte stutzig machen müssen, manipuliert Ihr Bericht mich unübersehbar in die Rolle eines heimlichen Strippenziehers oder "willigen Vollstreckers".
Dass ich selbst bei der Lektüre des Röhl-Buches von einem Rücken auf den anderen gefallen bin, will ich Ihnen nicht vorenthalten. Auch nicht, dass meine unhonorierte Mitarbeit unter sechs Pseudonymen der Zeitschrift gewaltig an intellektueller Reputation beigetragen hat - es erschiene mir scheinbescheiden, Leslie Meiers oder Johannes Pontares Beiträge schamvoll unter den Scheffel zu stellen. Abgesehen von den wirklichen literarischen Exzellenzen, die ich für das Blatt eingeworben und zur Mitarbeit ermuntert habe: Hans Henny Jahnn und Kurt Hiller, Alfred Döblin und Robert Neumann, Arno Schmidt oder Karlheinz Deschner oder Jürgen Manthey - alles nützliche Idioten selbstverständlich oder - wie Sie sie fatalerweise zu nennen belieben - "willige Vollstrecker", was Ihrem Artikel dann doch wohl einen recht speziellen Hautgout verleiht.
HAMBURG PETER RÜHMKORF
19.4.06 Heute erschien mein Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung: S. 35:
Süddeutsche Zeitung |
LESERBRIEFE |
Mittwoch, 19. April 2006 |
München Seite 35 · Bayern Seite 35 · Deutschland Seite 35 | ||
Eine deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte
Buchkritik: Die Rolle einer Familie in der Weltrevolution / SZ vom 10. April
Willi Winkler hat mein Buch „So macht Kommunismus Spaß! Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret“ rezensiert. Zum Hintergrund: Winkler ist seit vielen Jahren damit beschäftigt, sein eigenes Buch „Die Geschichte der RAF“ zu schreiben, das etliche Ereignisse behandelt, die auch in meinem Buch Thema sind. Dieses Buch Winklers war im Verlag Rowohlt, Berlin, angekündigt und ist bisher nicht erschienen. Tatsächlich scheint es so zu sein, als ob Winkler bei der Rezension zu „So macht Kommunismus Spaß!“ in einen Interessenkonflikt geraten wäre.
Ich stelle fest, dass seine Behauptung, in „So macht Kommunismus Spaß!“ gebe es irgendeinen „Unterwanderungsverdacht“, falsch ist. Es gibt auch keinen „FDP-Sprech“ (was immer das ist). Mein Buch ist mitnichten ein „Remake“, wie Winkler behauptet. Wenn er auf dem Standpunkt steht, zu historischen Ereignissen in der Geschichte dürfe es immer nur ein einziges Buch geben und neue Fakten, neue Akten, neue Zeitzeugen, eine neue Analyse und Sicht auf Ereignisse seien nicht opportun, dann stelle ich fest, dass er eine geschichtswissenschaftliche Außenseiterposition einnimmt und vor lauter Befangenheit seine ursprüngliche Rezensionsabsicht aus den Augen verloren hat.
Mein Buch enthält souverän genau das, was Winkler ihm auf einer ganzen Seite abzusprechen versucht: eine deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte vor dem Hintergrund des KPD-Verbotes von 1956, die Beschreibung der beiden Protagonisten Ulrike Meinhof und Klaus Rainer Röhl und der Zeitschrift Konkret. Ein heutiger Blick meiner Generation auf die politischen Ereignisse der fünfziger und sechziger Jahre und meine persönliche Sicht auf die Elterngeneration und auf die Zeit vor 68. Mein Buch bietet eine große Zahl bisher unveröffentlichter Briefe und Dokumente von Ulrike Meinhof aus ihrer Zeit als Schülerin, Studentin und junger Kommunistin und Journalistin; das macht sie zur meistzitierten Protagonistin des Buches. Ulrike Meinhof ist in den dreißig Jahren seit ihrem Tod noch nie so detailliert und so umfangreich selbst zu Wort gekommen. Interessanterweise stammen etliche persönliche Briefe Ulrike Meinhofs aus der von mir 1998 im Bundesarchiv Berlin gefundenen Ostberliner Akte.
Der Rezensent hätte sich mit dem Inhalt des Buches beschäftigen sollen, statt darauf seine eigenen, durch mein Buch ausgelösten Befindlichkeiten zu kaschieren.
Bettina Röhl, Hamburg
21.04.06
Freie Hand, eingespannt
Über »Konkret«, die Westlinke und Geldgeber aus der DDR
Das Neue Deutschland stellt ein paar interessante, richtige Fragen und wirft sozusagen einen Blick von der anderen Seite auf die Zusammenarbeit zwischen Ostberlin und Klaus Röhl, die per Saldo für die DDR nicht viel gebracht hätte:
"Und weil Hübotter bald darauf als illegales FDJ-Mitglied im Knast sitzt, freut sich der »eingespannte« Röhl über eine »fast vollständige Selbstständigkeit«. Und wenn man das eine oder andere Protokoll der auf Einfluss hoffenden Machthaber im Osten über die regelmäßigen Treffen mit Röhl liest, kann man schon den Eindruck gewinnen, hier habe letzterer die naiven Genossen eingespannt. Immerhin ging es um viel Geld, 40 000 D-Mark jeden Monat, ein Scheck ohne Verpflichtungen und ein »Räuber-und-Gendarm-Spiel« für den umtriebigen Klaus Röhl, der am Tag des Verbots demonstrativ der KPD beitrat. Aus Überzeugung?"
27.4.06 Jüdische Allgemeine Zeitung - Interview mit Bettina Röhl über ihr Buch "So macht Kommunismus Spass" und den Cicero-Artikel aus dem Februarheft 2006 über den Spielberg "München" und Ulrike Meinhof "Und Ulrike Meinhof jubelte..."![]()
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"Von der Verantwortung verabschiedet" Bettina Röhl über Ulrike Meinhof, die deutsche Linke und den Antisemitismus (Interview: Michael Wuliger) 
Verfasst am März 26, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
In dem Buch "Wege zur Bürgergesellschaft" Gewalt und Zivilisation in Deutschland Mitte des 20.Jahrhunderts, herausgegeben von Niels Beckenbach
habe ich in einem Interviewbeitrag im Gespräch mit Prof. Dr. Niels Beckenbach mit dem Titel "Es war eine mitreißend positive Zeit..." über meine (angeblich so belastete) Jugend, über die inzwischen abgewählte rot-grüne Regierung und die Auswirkungen der von mir 2001 initiierten Fischer-Gewaltaffäre geschrieben.
Das Buch, in dem das Thema Gewalt in Zeiten der Nazizeit, der DDR, der Bundesrepublik behandelt wird, unter anderem von Ralph Giordano, Dieter Ohlmeier, Hermann Kreutzer und vielen anderen, ist deshalb interessant, weil es in jedem Kapitel um eine andere Art von politischer, gesellschaftlicher oder staatlicher Gewalt geht. All dies ist veröffentlicht dank des Engagement von Prof. Dr. Beckenbach aus Kassel, der einige diese Themen auch in seinen Seminaren behandelt.
Verfasst am Februar 08, 2006 in Bücher | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Bettina Röhl in Cicero: In der heute erscheinenden Februarausgabe finden Sie eine Filmkritik über den Spielbergfilm "München", ( jetzt im Netz !) die deutschen Aspekte des Olympiaattentats 1972 auf die israelische Nationalmannschaft und eine faksimilierte Solidaritätserklärung Ulrike Meinhofs mit den Attentätern des Schwarzen September.
Der Film "München" von Steven Spielberg kommt am 26.Januar 2006 in die deutschen Kinos.
Spielberg hat mit seinem Oskarpreisgekrönten Film „Schindlers Liste“, mit dem er die Deutschen, die den Holocaust zu verantworten haben, durchaus schonte, bewiesen, daß er geschichtliche Zusammenhänge und historische Fakten hollywoodmäßig aufbereiten kann, und man sollte ihm jetzt nicht vorschnell die Ehre abschneiden. Spielberg scheint bewusst zu sein, daß er ein brisantes Thema, das historisch alles andere als abgeschlossen ist, überhaupt erst eröffnet hat...
Dass Sex und Crime sich verkauft, daß Terrorismus perverserweise eine wohlfeile Angelegenheit ist, die ihrer intellektuellen und moralischen Durchdringung noch harrt, ist regelmäßig die Crux eines Filmes über Terror. Terrorismus ist seinem Wesen nach eine die menschliche Ordnung zerstörende Kraft, die erkennbar die typisierten Tatbestände des Gesetzes und der Verfassung eines Rechtsstaates sowohl auf der Tatbestandsseite wie auch auf der Sanktionsseite sprengt und das wissen die Terroristen natürlich auch. Spielberg zeigt den Terrorismus ganz und gar bis ins Detail, er macht ihn fühlbar und dies, anders als eigentlich alle Filme über Terror und Gewalt, ohne Terrorismus zu verherrlichen und ohne dem kranken Faszinosum des Terrors auch nur im Mindesten zu erliegen. Am Ende des Films werden viele Menschen erfahren haben, was Terrorismus sein kann und das Kino trotzdem als „heile“ Menschen verlassen.
Anders als andere Filme, die nach herrschender Meinung ein Mahnmal gegen Gewalt seien, wie der geniale, aber bis weit über die Schmerzgrenze gehende Gewaltfilm A Clockwork Orange aus den siebziger Jahren oder auch Natural Born Killers aus den Neunzigern, in denen kriminelle Lustmörder dominieren und bei manch einem Zuschauer immerhin eine gefährliche Identifikation ausgelöst haben, weil das Moment der Gewaltfaszination eben gerade angeheizt wurde, ist Avner in „München“ eine Figur – und sei sie zur Gänze unhistorisch – die nicht mit „gutem“ Terrorismus „bösen“ Terrorismus bekämpft, sondern die handelt, ohne sich satt auf Rechtfertigungsgründen auszuruhen.
München“ ist der politischste Film, den Spielberg je gemacht hat und er bringt nach viel Seichtem der letzten Jahre, in denen Harry Potter-Filme, Herr der Ringe, ein Chikagomusical- und zuletzt ein eindrücklicher Boxfilm einen Oskar gewannen, politischen und moralischen Anspruch nach Hollywood zurück.
Verfasst am Januar 26, 2006 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Lesen Sie mein Interview mit Bahman Nirumand über den Iran im aktuellen Cicero Januarheft 2006
Bahman Nirumand war als Autor des Bestsellers „Persien, Modell eines Entwicklungslandes“ ein Vorreiter der APO. Das ist über 30 Jahre her. Ein Interview über den Schah von Persien, Khomeini und Ahmadinedschad.
Einen Ausschnitt dieses Interviews über den aktuellen Staatschef im Iran finden Sie auf Der Mainstream
Verfasst am Dezember 23, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Lesen Sie jetzt den vollständigen Text über die Grünen "Das Elexier der Avantgarde verloren" auf Der Mainstream
weitere Zeichnungen von Wolfgang Horsch und anderen bei Cicero
Verfasst am Dezember 13, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
31.10.05 Kurfürstlicher Putsch in der SPD-Führung: Parteivorstand fällt Müntefering in den Rücken: Nahles Generalsekretärkandidatin, Wasserhövel abgeschlagen.
Cicero online exklusiv
War Andrea Nahles es wert, jetzt eine Schlüsselrolle in dem auf Prozesstemperatur gebrachten Gärungsprozess innerhalb der SPD zu spielen? Die Frage muss bislang mit einem klaren Nein beantwortet werden. Auch die Frage, ob sie es wert war, dass Franz Müntefering in diesem Moment von der Brücke gehen muss, ist mit einem klaren Nein zu beantworten.
Lesen Sie den ganzen Artikel auf Der Mainstream
Verfasst am November 05, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Grün war die Hoffnung
von Bettina Röhl
25 Jahre lang waren die Grünen „Avantgarde“. Jetzt wirken sie hohl und weichgespült. Auf ihrem ersten Parteitag nach der verlorenen Bundestagswahl leisteten sie ihren politischen Offenbarungseid. Panisch promoten sie: Lets go schwarz. Mit dem Verlust der Avantgarde-Qualität sind sie im Begriff die Bindungswirkung an ihre spezielle Klientel zu verlieren
Lesen Sie im jetzt erschienenen Cicero Novemberheft 2005 meinen Beitrag über die Grünen und das Elexier der Avantgarde.
Verfasst am Oktober 26, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Lesen Sie meine drei Beiträge dazu die im November 2004 in Cicero erschienen:
1. meine kleine vollständig bebilderte Stadtbeschreibung von Danzig auf Der Mainstream
2. Mein Interview mit dem Danziger Bürgermeister Pawel Adamowicz zum deutsch-polnischen Verhältnis und auch zu einem europäischen Vertriebenen-Mahnmal
3. Mein Interview mit dem Bürgermeister von Bremen, der deutschen Partnerstadt von Danzig, Henning Scherf, der sich ebenfalls zu einem europäischen Vertriebenenmahnmal äußert
Verfasst am Oktober 24, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Der Literaturkritiker Fritz J. Raddatz äußerte sich im Inteview mit Bettina Röhl für die Netzeitung im Januar 2005 zu Elfriede Jelinek:
Das Chaos im Kopf von Rudi Dutschke
28. Jan 2005 07:13
Fritz J. Raddatz war der Verleger der 68er. Bettina Röhl sprach mit ihm über Kunst, Macht und das geistige Klima, aus dem einst die RAF entstand.
Netzeitung: Sie haben Elfriede Jelinek in den sechziger Jahren als damaliger Programmleiter und Cheflektor von Rowohlt entdeckt. Hätten Sie Frau Jelinek den Literaturnobelpreis verliehen?
Raddatz: Da bin ich unsicher. Ich fand die frühen Arbeiten von ihr interessanter als die späteren, was das Literarische betrifft. Ich finde ihre Zerhackmethode der Sprache inzwischen eher fragwürdig. Ihre politischen Aktivitäten und politischen Interventionen finde ich völlig in Ordnung, die würde ich alle mit unterschreiben, mittragen, mit verlegen, was Sie wollen. Aber die literarische Methode scheint sich sehr verselbständigt zu haben, so dass ich damit inzwischen – obwohl Mitentdecker der Dame – größere Schwierigkeiten habe.
Sie sagt ja selber von sich: Ja, ich mache Sprache kaputt, ich schreibe eigentlich gar nicht, ich zitiere nur und zerstöre Sprachgebäude. Das stört mich enorm, und ich war bei manchen Theaterabenden sehr unglücklich darüber, weil ich dachte, also nur zitieren und schreiben, was in der Kronenzeitung stand oder was ein Polizist gesagt hat usw. – das ist alleine noch kein Corpus eines Kunstwerkes.
Verfasst am Oktober 12, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
So wie es aussieht wird Angela Merkel die erste Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Kaum hat sie ihre „Koalition der neuen Möglichkeiten“ vorgestellt, wird ihr von SPD und CSU die Richtlinienkompetenz einer Bundeskanzlerin wieder
abgesprochen. Schröder verdient Respekt für die Art und Weise seines schrittweisen Rückzugs aus der Politik.
Lesen Sie meinen Beitrag auf Der Mainstream
weitere Zeichnungen von Wolfgang Horsch finden Sie bei Cicero
Verfasst am Oktober 12, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Lesen Sie meinen Beitrag über ökonomisch-fiskalisch motivierte Streichung des Blindengelds in Niedersachsen und nun auch in Thüringen geplant auf Der Mainstream 
Verfasst am Oktober 10, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Friedrich Merz empfiehlt sich mit einer außergewöhnlich guten Bestandsaufnahme in der heute erschienenen Wirtschaftswoche , kurz und prägnant, als einer der möglichen Kanzlerkandidaten der Union.

Lesen Sie meinen aktuellen Kommentar auf Der Mainstream
Verfasst am Oktober 05, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Konservativer Ruck in Dresden!
Lesen Sie meinen Kommentar zur Nachwahl in Dresden auf Der Mainstream
Verfasst am Oktober 03, 2005 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Vor einem Jahr habe ich mit Henning Scherf, dem Ministerpräsidenten und Bürgermeister von Bremen, ein Interview im Bremer Rathaus für "Cicero" gemacht. Das Thema: Die Partnerstadt Bremens, die frühere Hansestadt Danzig, heute Gdansk, und die Beziehungen zu Polen. Ein fröhliches Interview über den EU-Beitritt Polens und den Bürgermeister Danzigs Pawel Adamowicz, den mit Henning Scherf eine persönliche Freundschaft verbindet.
"Gemeinsam in Europa gelandet"
Mehr "Interview mit Henning Scherf im Sommer 2004 in Cicero" »
Verfasst am September 30, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Merkel wieder leicht erholt, Stoiber etwas angestrengt,Schröder immer noch gut drauf und Müntefering forsch dabei, wie immer. Sieht so die Große Koalition aus? fragt sich Bettina Röhl
wohin treibt also die Bundesrepublik?
Verfasst am September 28, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Sollte Merkel die Wählerabfuhr akzeptieren und gehen?

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Verfasst am September 24, 2005 in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)