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Oktober 24, 2007

RAF-Opfergedenktag

Aus der Rede des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert zum Gedenken an die Opfer des Terrors der RAF:

(...)"Die immer wieder aufgestellte Behauptung, erst und nur die Protestbewegung habe Deutschland zu einem liberalen, lebenswerten Land gemacht, ist anmaßend und muss vielen bitter aufstoßen - übrigens nicht nur Angehörigen der Opfer. Die Journalistin Bettina Röhl, eine Tochter von Ulrike Meinhof, meint, es sei an der Zeit für eine andere Betrachtungsweise. Sie stellt die Frage, ob die Bundesrepublik ohne diese Bewegung heute nicht in mancherlei Hinsicht besser dastünde als mit ihr (Welt am Sonntag vom 9. September 2007). Auch diese Überlegung ist sicher spekulativ, aber gewiss nicht weniger legitim als die gegenteilige Behauptung."(...)

Eine Freude und Ehre mit einer Reihe von Gedanken, die ich in diesem Jahr in der "Welt am Sonntag" ( lange Version) in Spiegel Online, bei Sabine Christiansen und in der Politischen Bildung sowie in der Politische Meinung und bei Info Radio geäußert habe, so prominent zitiert zu werden.

Kommentar in der "Jungen Welt" vom früheren Konkret-Redakteur Otto Köhler :

Der Alt-Linke aus den Meinhof-Röhl-Konkret-Zeiten macht ein bißchen - verklausoliert -  seinen Frieden mit den RAF-Opfern und deren Angehörigen, die erstmalig von der Bundesregierung gewürdigt werden. Allerdings: die 68er seien die wahren Opfer, die auf der RAF-Opfer-Gedenkveranstaltung keine angemessene Bewertung erfahren hätten.

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Folgende Weblogs beziehen sich auf RAF-Opfergedenktag :

Kommentare

Habe heute die Sendung über die 68-er bei M. Illner gesehen und muss sagen dass ich Frau Bettina Röhl sowas von umsympathisch fand, dass mir dazu die Worte fehlen. Ich weiß nicht wie ihre Mutter war, aber mit Sicherheit nicht so mies wie ihre Tochter. Denn das wäre gar nicht möglich. Man kann doch nicht so die Tatsachen verdrehen.

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