Aus der Rede des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert zum Gedenken an die Opfer des Terrors der RAF:
(...)"Die immer wieder aufgestellte Behauptung, erst und nur die Protestbewegung habe Deutschland zu einem liberalen, lebenswerten Land gemacht, ist anmaßend und muss vielen bitter aufstoßen - übrigens nicht nur Angehörigen der Opfer. Die Journalistin Bettina Röhl, eine Tochter von Ulrike Meinhof, meint, es sei an der Zeit für eine andere Betrachtungsweise. Sie stellt die Frage, ob die Bundesrepublik ohne diese Bewegung heute nicht in mancherlei Hinsicht besser dastünde als mit ihr (Welt am Sonntag vom 9. September 2007). Auch diese Überlegung ist sicher spekulativ, aber gewiss nicht weniger legitim als die gegenteilige Behauptung."(...)
Eine Freude und Ehre mit einer Reihe von Gedanken, die ich in diesem Jahr in der "Welt am Sonntag" ( lange Version) in Spiegel Online, bei Sabine Christiansen und in der Politischen Bildung sowie in der Politische Meinung und bei Info Radio geäußert habe, so prominent zitiert zu werden.
Kommentar in der "Jungen Welt" vom früheren Konkret-Redakteur Otto Köhler :
Der Alt-Linke aus den Meinhof-Röhl-Konkret-Zeiten macht ein bißchen - verklausoliert - seinen Frieden mit den RAF-Opfern und deren Angehörigen, die erstmalig von der Bundesregierung gewürdigt werden. Allerdings: die 68er seien die wahren Opfer, die auf der RAF-Opfer-Gedenkveranstaltung keine angemessene Bewertung erfahren hätten.
Habe heute die Sendung über die 68-er bei M. Illner gesehen und muss sagen dass ich Frau Bettina Röhl sowas von umsympathisch fand, dass mir dazu die Worte fehlen. Ich weiß nicht wie ihre Mutter war, aber mit Sicherheit nicht so mies wie ihre Tochter. Denn das wäre gar nicht möglich. Man kann doch nicht so die Tatsachen verdrehen.
Kommentiert von: herbert nuschler | April 18, 2008 um 12:02 vorm.
Herr Nuschler,
Frau Röhl mag ihnen sympathisch oder unsympathisch sein. Das ist ihr subjektiver Eindruck. Aber haben Sie sich überhaupt erstmal informiert, daß ihre Mutter, eben Ulrike Meinhof, zuerst politisch Andersdenkende entmenscht hat um sich danach dem Massenmord zu widmen. Da ist mir die Tochter doch wesentlich lieber, die zwar scharf formuliert, manchmal vielleicht etwas zu scharf (aber da ist sie nicht allein) aber eben doch nicht unmenschlich.
Und aus meine Erinnerung an besagte Sendung ergibt sich, daß es schon nicht leicht war in dieser Runde, wo es mehreren Diskutanten nur um Apologetik ihrer eigenen Aktivitäten ging.
Kommentiert von: str1977 | September 14, 2008 um 01:50 nachm.
il martirio della Santa Ulrike Meinhof non e' servito praticamente a niente siamo in uno stato fascista il cosidetto ordine mondiale che fa venire i brividi ,,a chi ha capito la gravita della situazione ,,il problema e' sempre lo stesso da quando e' nato il mondo,, le masse dormono ,,...e' tutto fiato sprecato con le masse dei pecoroni ANTONINO BAGALA'
Kommentiert von: antonino | April 25, 2009 um 06:21 vorm.
ULRIKE MEINHOF LA ROSA DELLE DONNE, LA DONNA CHE QUALSIASI UOMO DEGNO DI TALE NOME AVREBBE VOLUTO SPOSARE,MA IL FIORE ULRIKE POCHI AVREBBERO POTUTO AVERE L'ONORE DI RACCOGLIERLO
Kommentiert von: antonino | Mai 21, 2009 um 08:45 vorm.