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Dezember 05, 2007

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Kommentare

andyocean

Es fällt auf, wie wenige Kommentare hier zu finden sind?
Nun, nichtnur, weil die Roehl es nicht wert wäre.
Sie verträgt eben keinen Gegenwind und lässt umgehend alles löschen... da bleibt dann halt kaum was übrig. Lächerliches Tun.

andyocean

betty du bist einfach nur nervig, so naiv nervig zudem... fast komisch.

Susanna Marchand

liebe frau röhl!
ich habe sie und alle anderen im club2 gesehen!
es hat mich sehr schockiert als 44 jährige frau, meine eltern waren noch kriegsgeneration, sie zu sehen.

für mich ist als gefühl ein hyperkonservatismus rübergekommen und zwar von ihnen und dem schweizer kulturhistoriker.

mein grund ihnen zu schreiben ist, dass es mich wirklich zu tiefst berührt, dass sie so opponieren müssen. verstehen sie mich bitte nicht falsch, ich meine es nicht, dass sie aus ihrer geschichte heraus nicht ihre meinung haben dürfen, sondern ich spüre so eine angst, die wiederum mir angst macht, obwohl wir gleich alt sind.

mein bezug zu den 70er jahren und dem leben ihrer mutter ist:
wenigstens haben sie sich getraut.
bei ihnen habe ich das gefühl, dass sie nur gegen ihre mutter kämpfen, aber nicht für sich. (ich hoffe, ich trete ihnen nicht zu nahe mit dieser behauptung).

die situation der machtvollen gesellschaft ist nicht so einfach, wie sie es sehen. sicher verstehe ich es auch nicht von meiner seite so einfach, wie ich es glaube, ABER es besteht heute wie damals und wahrscheinlich auch noch in der zukunft die ausbeutung und demütigung des arbeitenden menschen, der arbeiten muss, um zu überleben. und dieses ÜBERELEBEN wird nicht gefördert von der gesellschaft in der wir uns befinden.(daraus entstehen die herrschenden verhältnisse, es ist nicht genug zu sein, sondern es ist erst dann genug, wenn ein ander nicht sein kann)

ich bemühe und kämpfe seit dem tag meines ersten bewusstsein dafür einen anderen umgang mit meinen Mit-Menschen zu bekommen und muss auf wirklich vieles deswegen verzichten, aber das ist mein weg. ich bin froh, dass es oft noch mutige menschen gibt. natürlich muss ich mich auch anpassen, damit ich überleben kann, doch versuche ich aus tiefsten herzen, auch wenn ich mit einem existenziellen verlust rechnen muss den anderen weg zu gehen. sicher sind viele 68erInnen keine guten menschen und indoktrieren mit ihren gedanken die oberfläche der kommunikation, ABER die seite, die sie mir anbieten, als schwester, möchte ich sagen, hat mich zu tiefst verstört, weil kein ansatz mir zur identifikation genügt. Schade!

ich war wirklich sehr neugierig auf sie.
ich verstehe ihre schwierige beziehung zu ihrer mutter aus ihrer geschichte heraus..aber das war nicht warum ich es spannend fand sie zu hören:(

Liebe grüße
susanna marchand

Kersti

Es war ein Genuß, diese treffende Analyse zu lesen. Ich sehe es genauso, dass, wenn die 68er nicht so viele Helfershelfer in den Medien gehabt hätten, sie den Gang durch die Institutionen nie geschafft hätten, so, wie der wachsende Internetwiderstand gegen diese Bewegung den Medien bis heute keine Zeile wert ist, also 0 Unterstützung für die sich formierende Gegenbewegung, im Gegenteil, man hat den Eindruck, dass die Linke, zunehmend in die Ecke gedrängt, immer weiter zum Gegenschlag ausholt. Das öffentliche Leben wird immer noch von den 68ern verseucht, gerade auch durch die Wiederverienigung, nach der sich die Altkommunisten des Westens mit den Ostkommunisten verbündeten und gemeinsam diese schädliche Ideologie weiterführen. Politik und Medien triefen vor Gutmenschentum, beharren jedoch militant auf ihrer Deutungshoheit, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und alleine entscheiden zu dürfen, welche Meinung gesagt werden darf. Eine fachliche Diskussion mit ihnen ist bis heute nicht möglich, reflexartig wird bei Widerworten die niederschmetternde Nazikeule geschwungen, auch dort, wo gar kein Anlass besteht. Jeder Mensch, der sich nicht vom Zeitgeist einlullen lässt und eigene Gedanken entwickelt, verdient meinen Respekt, denn er schwimmt gegen den Strom, nachplappern dagegen ist leicht. In diesem Sinne, weiter so, ich werde öfter vorbeikommen.

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