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22. August 06

Kommentare

unionsbuerger

Das braune Polen ist die neue Schande Europas. Die Charta der Grundrechten ist für die neuen Denkbarbaren aus dem Osten geschrieben worden.
FREIHEIT.

kerrygoulde

"Vereintes Europa-Europe United" ist eine intern demokratische Partei. Unser Parteiprogramm wird durch Abstimmungen all unserer Mitglieder angenommen, und ebenso kann es modifiziert werden.

"Vereintes Europa-Europe United" glaubt, dass alle europäischen Staaten (das sind alle Mitgliedsstaaten des Europarats sowie Belarus) im Prinzip um EU-Mitgliedschaft ansuchen dürfen und das Recht haben, sich für die Mitgliedschaft einzusetzen. Allerdings fordern wir, um die demokratischen Grundlagen Europas zu erhalten, dass die Mitgliedschaft nur dann erfolgen kann, wenn das Land die Kopenhagener Kriterien erfüllt und die Mitgliedschaft sowohl in einem EU-weiten Referendum als auch in einem Referendum im fraglichen Land angenommen wird. Vereintes Europa-Europe United nimmt Parteimitglieder aus allen Staaten auf, die gemäß des obigen Textes EU-Mitglieder werden könnten.
Besuchen kann Mann hier: www.europeunited.org

Gerhard Jeske

Danzig zerstört, März 1945!
Von Gerhard Jeske . geb.1929 in Danzig
Viele Themen, sind bisher nicht aufgearbeitet. Zum Beispiel: Warum die Wehrmacht nicht kapitulierte und so den zig- tausend fachen Tod von Zivilisten verhinderte und die Zerstörung der Stadt. Deutsche Opfer, die von Deutschen an ihren eigenen Landsleuten verursacht und begangen sind, verschweigt Frau Steinbach und Ihre Landsmannschaften.
________________________________________Kriegsende in Danzig –1945 - 70 Jahre danach und kein Ende der Lügen.
Zum Beispiel: Die Russen brannten Danzig ab.
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Die Aussage, dass Danzigs Innenstadt von den Russen zerstört wurde, ist falsch, weil einseitig.. Ab dem 26.03. 1945 begann das Trommelfeuer auf Danzig aus 1200 Geschützen, begleitet mit englischen Luftangriffen. Ebenso wurde der Befehl " Verbrannte Erde" durch deutsche Pioniere angewandt. Die schweren deutschen Schiffsgeschütze und die 8,8 Geschütze aus der Niederung schossen in die Stadt zurück um die Infanterie zu unterstützen. die Feuerwehr flüchtete aus der Stadt, weil nichts mehr zu retten war. Viele Berichte bestätigen, dass die historische Innenstadt durch den Feuersturm der Selbstentzündung bis zum 28/29.3.ausgebrannt war. Erst in der Frühe, gegen sechs Uhr, drangen die sowjetischen. Soldaten in die Häuser am Wallplatz bis zu Trumpfturm ein. Ich befand mich mit meiner Mutter und zwei Brüdern in einem Keller. Zu diesem Zeitpunkt war Danzigs Altstadt völlig ausgebrannt. Weil die deutschen Pioniere die Verpflegungslager in die Luft gejagt hatten, sowie die Schokolade-Fabrik an der Ecke Poggenpfuhl , und andere Magazine, blieb die restliche Bevölkerung, mit dem Hungertode im Nacken, zurück, dass interessierte die Wehrmachts-Generalität nicht. Sie kapitulierte nicht und beantwortete keine Kapitulations-Angebote des sowjetischen Generals, nach dem Motto, dass das Deutsches Militär nicht mit Untermenschen verhandeln konnte. Damit war der Untergang Danzigs besiegelt.
Im März 1945 wurde der Jahrgang 1928/29 einberufen. Wir wurden in der Jugendherberge auf dem Bischofsberg kaserniert. Dort traf ich einige Kameraden aus dem KLV-Lager wieder. So sah ich, nach einem Geländemarsch, unseren Stuben Ältesten wieder, er stand in einem Schützenloch und war bewaffnet mit einer Panzerfaust, von dort aus sollte er die Jugendherberge gegen russische Panzer, die hinter der Front operierten, verteidigen. Später sind einige Kameraden umgekommen, oder mit einem Schiff untergegangen. Ich ließ mich aus der HJ-Kompanie entlassen, auch die Drohung mich ins KZ – Stutthof zu bringen, schüchterte mich nicht ein. Meine Mutter konnte nichts entscheiden, weil, dass Elternrecht aufgehoben worden war. Kinder sollten den Rückzug der Wehrmacht decken. Sie gönnten nicht mal den Jugendlichen das Leben und sie halfen nach, sie umzubringen, indem sie viele erhängten, wenn sie ihnen nicht zu Willen waren.
Mein Freund Lothar Hagen erwischte es am Mottlau-Umfluter - Deich vor der Brücke, die zum Hühnerberg führte. Er starb durch einen Granatsplitter, der ihn in den Hinterkopf traf. Dort wurde er an einem Rotdornbaum begraben. So erlebte ich den Untergang unserer schönen Stadt und den Tod vieler Menschen. Oft, wenn ich in Danzig war, besuchte ich die Stelle seines Grabes, und setzte mich dort hin um Zwiesprache zu halten, warum man die deutschen Offiziere, die Kinder in den Kampf geschickt hatten, nicht als Kindermörder bestrafte. Die angeblichen Hitlerjugendkompanien wurden nicht von HJ-Führern geleitet sondern vom Militär. Das wird immer unterschlagen. Diese Handlung des deutschen Militärs ist nie als Kriegsverbrechen benannt worden.
Vielleicht ist noch jemand am Leben. Ich würde mich freuen, über diese Zeit Erinnerungen auszutauschen. Ich grüsse alle Leidensgenossen, aber auch diejenigen, welche es besser angetroffen hatten.


Gerhard Jeske

Gerhard Jeske, geb.1929 in der Freien Stadt Danzig Fotograf –
22547 Hamburg, den 18.04. Wovon Frau Erika Steinbach nicht spricht !
Vor dem Kriegsausbruch. in Danzig 1939
Immer mehr Dokumente werden entdeckt, die belegen, dass Hitler schon seit 1933 den Krieg gegen Polen und die Tschechei vorbereitete. In der Weimarer Republik wurde die " Deutsche Stiftung " gegründet, mit dem Ziel, das Deutschtum im Ausland zu fördern und politisch einzusetzen. Keine Regierung in der Weimarer Republik hatte auf Gebietsansprüche in Westpreußen und Schlesien verzichtet. Diese revanchistische Politik führte Hitler radikal weiter. Nach der Unterzeichnung des polnisch- deutschen 'Angriffsvertrages vom 26.1.1934 berief Hitler die Vertreter der deutschen Minderheit, besonders aus Polen und der Tschechoslowakei zu einer Geheim-Konferenz zusammen. Dort gab er seine Ziele bekannt:" Meine Herren, Sie haben eine der wichtigsten Aufgaben übernommen. Sie sollen nicht nur das Deutschtum wie bisher pflegen und erhalten, sie sollen es zu einer Kampftruppe schulen. Sie werden an vorderster Front unserer deutschen Kampfbewegung- als Vorposten Deutschlands es uns ermöglichen unseren Aufmarsch zu vollziehen und unsere Kampfhandlungen einzuleiten."
Nachdem die NSDAP am 28:5.1933 mit 51 % die Wahlen in der - "Freien Stadt Dan¬zig" - gewonnen hatte, begann der Aufbau der paramilitärischen Organisationen. Die SA führte- militärische Übungen ein. Die Oppositions-Parteien wurden 1936/37 verboten, gleichzeitig wurde die "Heim ins Reich " Propaganda verstärkt. Nach einem Wahlerfolg 1935, der mit Wahlfälschungen und brutalem Einsatz gegen oppositionelle Wähler durchgeführt wurde und der NSDAP 57 % aller Stimmen zusprach, verschärfte sich die innenpolitsche Politik. Unter der Führung des Gauleiters Albert Forster wurde auf allen Gebieten Danzig dem Deutschen Reich gleichgeschaltet, dazu gehörte, dass die Verfassung missachtet wurde.
Frau Ingeborg Schäfer hatte, in Zusammenarbeit mit der. Journalistin Susanne Klockmann, über die NS-Vergangenheit Ihres Vaters des SS-Brigade - Führers Johannes Schäfer und ihrer Familie ein Buch herausgegeben, das den Titel hat" Mutter mochte Himmler nie." (Rowolt)
Sie bestätigte und beschreibt darin, dass Ihr Vater nach dem 11.6.1939 illegal als Krippo Beamter nach Danzig eingeschleust wurde und er dort sofort seine Arbeit begann. Zusammen mir dem Gauleiter der NSDAP Albert Forster organisierte er die Aufstellung einer speziellen SS- Einheit. Neben Danziger Freiwilligen sollten Reichs¬deutsche SS-Angehörige, gemeinsam die " SS - Heimwehr•Danzig bilden" Das Kriegstagebuch des Militärbefehlshaber Danzig-Westpreußen berichtet : "An militärischen Dienststellen gab es nur zwei, die gezwungen durch den Versailler Vertrag getarnt arbeiteten: Das Wehrbezirkskommando und die Abwehr Nebenstelle.- Die Offiziere tun in Zivil Dienst, als " Werbestelle und Kriminalräte" Am 11. Juni 1939 wird nach bemerkenswert kurzer Besprechung, auf Befehl des Führers, in Danzig die Lan¬despolizei aufgestellt. Als erster trifft der Kommandeur Generalmajor Eberhardt vom L.A. K. ein, direkt von der Korps-Generalstabsreise auch in Zivil. Sein 1 A kommt von der Kriegakademie aus Berlin direkt aus der Ausbildung" Herr Eberhardt" erhält, vom Polizeipräsidenten einen Ausweis, der ihn berechtigt, die Gebäude der Polizei zu betreten und am Dienst der Polizei teilzunehmen. Nach kurzer Zeit steht der Stab. Es sind größtenteils Reserveoffiziere aus dem Freistaatgebiet. Dann treffen Offiziere aus dem Reich ein, wenigstens für die Kommandeurstellen. Dazu Unteroffiziere, ferner Soldaten, die von der " Werbestelle " angeworben, im Reich dienten."
Ende des Zitates.
In kürzester Zeit wurden aufgestellt " 2 Infanterie Regimenter, eine Artillerie Ab¬teilung, Die SS-Heimwehr und weitere Einheiten,
Ein Organisator der SS-Heimwehr wurde der Ingenieur Aspirant Friedrich Übelacker aus Bayern. Mit vier weiteren Angehörigen der Technischen Hochschule wurde er in die Führungselite befördert. Seinen Dienst als Totenkopf-SS Mann vollzog er so konsequent, dass er 1945 von den Amerikanern zum Tode verurteilt wurde. Zu diesen national-deutschen Vertretern gehörte auch der hohe SS-Führer Graf Reinhold von Krockow. (westlich von Hela). Die SS-Heimwehr sollte 1500 Freiwillige als Sollstärke erreichen. Da sich nur 500 Freiwillige aus Danzig meldeten, wurden 1000 SS-Männer, hauptsächlich aus den Mannschaften deutscher Konzentrationslager, heimlich nach Danzig eingeschleust. Eine Gruppe wurde in Danzig ausgebildet, der größere Teil fuhr im Mai 1939 mit dem Seedienst Ostpreußen nach Swinemünde und von dort nach Berlin - Adlershof. Nach der Ausbildung erhielt ein Teil der Reichsdeutschen SS-Männer zur Tarnung den Danziger Pass Die Rückkehr nach Danzig wurde im Juli 1939 durchgeführt. Die größere Gruppe ( ungef. Tausend ) wurden mit dem Schiff Lütje Horn mit voller Kriegsausrüstung, Autos und Kanonen, als, SS-Sportgemeinschaft Königsberg, Gumbinnen, Allenstein ectr. in Königsberg ausgeladen. Dort wurde ein SS-Sportfest zur Tarnung der Aktion veranstaltet. Die Autos bekamen einen landesüblichen Anstrich, und wurden als private Firmen Wagen deklariert.ln einer nächtlichen Aktion wurden die Einheiten aus Königsberg über eine, zu diesem Zwecke gebaute Pontonbrücke, bei Käsemark - Rotebude über die Weichsel in das Danziger Gebiet eingeschleust. In Danzig wurden sie, als Sportler verkleidet untergebrach, in der Wiebenkaserne, der Turnhalle in Ohra, den Messehallen, in alten Kasematten und im Lager Danzig-Matzkau. Am 17.8.1939 wurde das Ärmelband der SS-Heimwehr- Danzig ausgegeben. Jetzt fielen alle Schleier! Die gesamte SS-Heimwehr trat öffentlich am 18.8.1939 uniformiert zur Fahnenübergabe auf dem Maifeld an. Fünfzigtausend Danziger nahmen an dieser Feier teil. Gauleiter Forster, ein Bayer, bezeichnete diese Feier als Ausdruck des Selbsterhaltungstriebes der Danziger. Der Kommandeur Goetze, auch ein Bayer, sagte: " " Wo uns unser Führer hinstellt da bleiben wir. da wanken wir nicht."
Die Danziger Verfassung war nur noch bedrucktes, wertloses Papier geworden. Der letzte Akt begann.
Am 25. 8. lief die Schleswig-Holstein in den Hafen ein. Mit der ersten Feuersalve am 1.September 1939 aus den Geschützen des deutschen Panzerschiffes der Kriegsmarine begann der zweite Weltkrieg. Der Untergang Danzigs war vorprogrammiert. Aber zuvor begann das große Morden an der polnischen, kaschubischen Bevölkerung, an den Juden und der deutschen Danziger Opposition. Alleine in dem Wald Piasnica und der Kaschubei wurden von Danziger Kommandos an die 12 000 Menschen liquidiert. Weitere Zehntausende erwartete der Tod .im KZ¬Stutthof, östlich der Weichsel. Von hier aus begann der Holocoust in Europa
Hiermit ist erwiesen, dass die deutsche Wehrmacht als aktiver Teil des Nationalsozialistisches Regiemes, illegal und aus dem Hinterhalt, einen Raubkrieg vorbereitet hatte und ihn dann auch konsequent unter der Führung Hitlers durchführte. Der Generalmajor der Wehrmacht Eberhardt bereitete den Angriff in Zivil vor, war also gleichzeitig ein Agent Berlins und Partisan, und ausgerechnet dieser deutsche Offizier, der in der Freien Stadt Danzig das Völkerrecht gebrochen hatte, ließ die tapferen polnischen Postbeamten erschießen, weil sie, in polnischer Beamtenuniform, ihre Post gegen einen räuberischen Überfall der SA, der SS und der deutschen Wehrmacht verteidigt hatten.
Das Kriegsverbrechen der Wehrmacht dokumentiert sich nicht zuerst in den nach folgenden Erschießungen während des Krieges, sonders es begann schon in Danzig mit der illegalen Vorbereitung des zweiten Weltkrieges, der Liquidierung der Freien Stadt Danzig und der Vernichtung des polnischen Staates und eines Teiles seiner Bevölkerung. gerhard jeske copyr.

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